Beginne mit einer ehrlichen Bestandsaufnahme: Wofür wird das Produkt genutzt, wie oft, unter welchen Bedingungen, und was darf niemals fehlen? Formuliere Kriterien konkret, messbar und überprüfbar. Trenne konsequent zwischen Mindestanforderungen und wünschenswerten Eigenschaften, damit später keine schöne Zahl fatale Lücken verschleiert.
Unterschiedliche Einheiten verzerren Vergleiche, deshalb brauchen Bewertungen konsistente Skalen. Nutze beispielsweise 1–10, normiere Kosten invertiert, und dokumentiere die Logik. So vermeidest du, dass ein einziges Kriterium überproportional zieht, nur weil es zufällig in Euro, Dezibel oder Minuten stärker schwankt.
Leite Gewichte transparent her, etwa mit Paarvergleichen nach AHP, einem Budget-Verteilspiel oder kurzen Tausch-Fragen: Wieviel Leistung gibst du für fünf Prozent Preisnachlass her? Schreibe Entscheidungen auf, prüfe Konsistenz, und reduziere Gewichte, die nur aus Gewohnheit groß wirken.





